Plattenlegerpraktiker/in EBA

Plattenlegerpraktiker/in EBA

Ein erster Einblick in den Beruf des Plattenlegers, mit soliden Grundlagen und der Möglichkeit, das EFZ zu erwerben

Plattenlegerpraktiker und Plattenlegerpraktikerinnen sind an der Verlegung von Platten an Wänden und Böden im Innen- und Außenbereich von Gebäuden beteiligt (Neubauten oder renovierte Gebäude wie Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Industriegebäude, Gewerbegebäude oder öffentliche Gebäude). Sie verwenden Materialien in verschiedenen Farben, Mustern und Formaten aus Keramik, Terrakotta, Naturstein oder Kunststein, die sie auf einfachen Untergründen verlegen und ausfugen, um Böden, Wände oder Treppen zu schützen und zu verschönern.

Der Arbeitsort dieser Fachleute wechselt ständig. Es kann sich sowohl um Neubauten als auch um bewohnte Wohnungen handeln, die renoviert werden müssen; im letzteren Fall müssen die Handwerker noch sorgfältiger vorgehen und darauf achten, die Staubentwicklung zu begrenzen. Die Arbeiten sind sowohl sorgfältig als auch zügig auszuführen.

Die Ausbildung zum Plattenlegerpraktiker oder zur Plattenlegerpraktikerin erfolgt im Rahmen einer Lehre.

Lernorte

Praktische Ausbildung (4 Tage pro Woche) in einem Plattenlegerbetrieb.
Theoretische Ausbildung (1 Tag pro Woche) in der Berufsschule.
Überbetriebliche Kurse (40 Tage über 2 Jahre).

Dauer

2 Jahre.

Zulassungsbedingungen

Abgeschlossene Schulpflicht.
Einige Unternehmen führen eine Aufnahmeprüfung durch.

Erreichter Titel

Eidgenössisches Berufsattest (EBA) als Plattenlegerpraktiker oder Plattenlegerpraktikerin

Erforderliche Eigenschaften

  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • Handwerkliches Geschick
  • Rechnenfertigkeiten
  • Genauigkeit und Sorgfalt
  • Körperliche Belastbarkeit

Eine Schnupperlehre oder Lehrstelle finden

Dank dem Netzwerk der FeRC und ihrer Partner können Sie einfach ein Schnupperlehre oder einen Lehrstelle in der Westschweiz finden.

Weitere Informationen

Berufsmessen

An einem einzigen Ort findest du Informationen zu zahlreichen Berufen, aktuellen Berufsprofilen, Praktika, Aus- und Weiterbildungen. Du kannst vor Ort die unterschiedlichsten Berufe ausprobieren, um herauszufinden, ob du dich voll und ganz dafür engagieren möchtest.

Rechtlicher Rahmen

Die Ausbildung basiert auf mehreren Gesetzestexten und Richtlinien, von denen die wichtigsten folgende sind: